Verhandlungen zum EU-Handelsabkommen mit Kanada werden nächste Woche abgeschlossen

Verhandlungen zum EU-Handelsabkommen mit Kanada werden nächste Woche abgeschlossen

Die Präsidenten der Europäischen Kommission und des Europäischen Rats, José Manuel Barroso und Herman Van Rompuy, wollen dann gemeinsam mit dem kanadischen Premierminister Stephen Harper die Verhandlungen für offiziell beendet erklären. Zudem soll der Verhandlungstext dem Europäischen Parlament und dem Rat zur Ratifizierung vorgelegt werden.

EU-Handelskommissar Karel De Gucht hat gestern (Dienstag) in Straßburg vor dem Europäischen Parlament erklärt, der Text sei dem Handelsausschuss bereits übermittelt worden und werde in Kürze veröffentlicht. "Das Abkommen eröffnet Geschäftsmöglichkeiten. Kanada bietet einen bedeutenden Markt für europäische Produkte und Dienstleistungen. EU-Unternehmen werden gleich behandelt und sogar besser als US-Mitbewerber", sagte De Gucht.

Kanada sei reich an Ressourcen, Rohstoffen und verfüge über erhebliches Know-how. Daher sei es ein wichtiger Zielort für europäische Investoren, sagte De Gucht. Der Handelskommissar versicherte, alle Bedenken gegen den Investorenschutz seien in dem Abkommen berücksichtigt. Ferner werde die hohe Qualität europäischer Agrarerzeugnisse geschützt durch den Erhalt geografisch geschützter Angaben wie Schwarzwälder Schinken oder Spreewälder Gurken.

Die Verhandlungen über das Freihandelsabkommen hatten im Juni 2009 begonnen. Im Oktober letzten Jahres wurde schließlich eine politische Einigung erzielt. Durch das Abkommen zwischen der EU und Kanada fallen mehr als 99 Prozent der Zölle zwischen den beiden Volkswirtschaften weg, sodass beträchtliche neue Absatzmöglichkeiten für Waren und Dienstleistungen erschlossen werden. Der durch das Abkommen erweiterte Marktzugang stärkt die Position der EU-Ausführer und -Investoren auf dem kanadischen Markt. Mit der Umsetzung des Abkommens dürfte das bilaterale Handelsvolumen bei Waren und Dienstleistungen um 22,9 Prozent, das heißt 25,7 Mrd. Euro, steigen. Wachstum und Beschäftigung auf beiden Seiten des Atlantiks sollten dadurch neue Impulse erhalten. Insgesamt könnte das Abkommen zwischen der EU und Kanada zu einem Zuwachs des BIP der EU um bis zu 11,6 Mrd. Euro pro Jahr führen.

Quelle: http://ec.europa.eu/deutschland/press/pr_releases/12684_de.htm

Read more

Neuer interner Meldekanal und Hinweisgeberschutzrichtlinie bei IP Customs Solutions

Neuer interner Meldekanal und Hinweisgeberschutzrichtlinie bei IP Customs Solutions

Wir bei IP Customs Solutions setzen uns stets für Transparenz und Integrität in unserem Geschäftsumfeld ein. Gemäß dem seit dem 17. Dezember 2023 für unsere Unternehmensgröße geltenden Hinweisgeberschutzgesetz (HinSchG) freuen wir uns, die Einführung unseres internen Meldekanals und unserer neuen Hinweisgeberschutzrichtlinie bekannt zu geben. Ihr Vertrauen ist uns wichtig Unser

By Florian Ledeboer
Update 15.11.2023: Für die Bearbeitung Ihrer Aufträge in den Zollverfahren Ausfuhr (AES) und Transit (NCTS Versandverfahren) benötigen wir ab dem 15. November 2023 zusätzliche Informationen.

Update 15.11.2023: Für die Bearbeitung Ihrer Aufträge in den Zollverfahren Ausfuhr (AES) und Transit (NCTS Versandverfahren) benötigen wir ab dem 15. November 2023 zusätzliche Informationen.

💡15.11.2023: Weitere Anforderungen im NCTS. Gewichtangabe bei Beipack. Nachfolgend erfahren Sie, auf welche Änderungen Sie sich einstellen müssen und was die Gründe für die Änderungen sind. 1) Ab wann gelten die Anforderungen? Für Zollanträge, die ab dem 15.11.2023 über IPCS an den Zoll gesendet werden. 2)

By Florian Ledeboer